Definition: Fixkosten


Die in einem Betrieb anfallenden Fixkosten entstehen unabhängig vom Beschäftigungsgrad der Mitarbeiter oder der Produktionsmenge.

 

 

Sie ändern sich bei steigender oder fallender Produktionsmenge nicht

Hohe fixe Kosten können bei nachlassender Produktion oder bei dem Aufbau von Überkapazitäten bei Produktionsanlagen die wirtschaftliche Gesundheit eines Unternehmens gefährden.

Hohe Fixkosten zehren die die Liquidität eines Betriebes auf.

 

Merkmale:


- fixe Kosten bilden mit den variablen Kosten die Gesamtkosten eines Betriebs

- sie entstehen unabhängig vom Auslastungsgrad (sogar bei Stillstand)

- sie zählen zu den Gemeinkosten, weil sie nicht direkt auf eine Kostenstelle umgelegt werden können 

- Fixkosten erhöhen sich durch produktionsunabhängige Faktoren z.B. Erhöhung Miete für Produktionsanlagen 

- zu der erzeugten Produktionsmenge verhalten sich Fixkosten stark degressiv

- je mehr produziert wird, umso geringer sind die anteiligen Fixkosten pro Stück

  

Intervallfixe Kosten:


Von intervallfixen Kosten spricht man, wenn z.B. die Erhöhung der Kapazität nur durch z.B. einen Einsatz einer neuen Maschine gewährleistet werden kann. 

Deren Anschaffung und Wartung erhöht dann die bereits vorhandenen Fixkosten.

Sie bleiben dann wieder so lange gleich, bis die Förderkapazität wieder ausgereizt ist. 

 

Beispiele von fixen Kosten:


- Löhne und Gehälter 

- Miete für Produktionsanlagen, Geschäftsräume und Lagerräume

- Abschreibung für Gebäude und Fahrzeuge 

- Versicherungskosten 

- Leasingkosten für Fuhrpark 

- Zinskosten für Kredite oder Darlehen, etc.