Perspektivenwechsel:



Die Renaissancemusik wird in die Zeit zwischen 1430 und 1600 n. Chr. eingeordnet.

Renaissance bedeutet Wiedergeburt und kommt aus dem Französischen.

Man beschäftige sich sehr mit der Antike und daraus entwickelt sich die Oper.

Jetzt steht der Mensch im Mittelpunkt des musikalischen Denkens.

Im Gegensatz zur Gregorianik - wo Musik der Verehrung von Gott dient.

Bekanntester Musiker der Renaissance war Orlando di Lasso (1525 - 1594). 

 

Musik: 


Aufgrund dieses Perspektivenwechsels verwundert es nicht, dass in dieser Zeit der Sologesang entwickelt wurde.

Die Musik stellte jetzt zentrale menschliche Affekte (Liebe, Trauer, Glück, etc.) im Mittelpunkt.

Bestimmend für die Renaissance ist auch die Erfindung des Notendrucks durch

Petrucci. Das gebräuchlichste Hausinstrument der Zeit ist die Laute (siehe Bild).

Auch die Einteilung der Stimmlagen für Frauen (Sopran - hoch, Alt - tief) und für Männer (Tenor - hoch, Bass - tief) ist abgeschlossen.

In Italien wurden zudem verschiedene musikalische Zentren gegründet, die wie Schulen wirkten z.B. die Römische Schule um Giovanni Pierluigi da Palestrina.

 

Formen der Renaissancemusik:


Folgende Formen der Musik entwickelten sich in Renaissance:

a) Madrigal: weltliches Chorwerk (überwiegend a capella) 

b) Motette: geistliches Chorwerk (meist a capella)

c) Gesellschaftslied: einstimmiges/mehrstimmiges weltliches Lied 

d) Messe: Vertonung von gleich bleibenden liturgischen Bestandteilen (Ordinarium: Gloria, Sanctus, Agnus Dei, etc.) 

e) Tenorlied: hierbei handelt es sich um ein solistisches Lied mit Chorbegleitung (vor allem in Deutschland beliebt)

 

Tests:


Musikepoche Renaissance Test

Renaissancemusik Formen Test

Renaissancemusik Test

 

PDF-Blätter zum Ausdrucken:


Renaissancemusik Merkblatt

Renaissancemusik Übungsblatt