Definition: Modalverben 


Mit Modalverben kann man die Wertigkeit einer Handlung ausdrücken.

Sie modifizieren daher den Inhalt eines Vollverbs, welcher immer im Infinitiv am Ende des Satzes steht. 

Hinsichtlich der Satzstellung bilden Modalverben mit dem Infinitiv des Vollverbs das Prädikat eines Satzes. 

 

Modalverben

Abb. Modalverben können einen Zwang ausdrücken 

 

6 Modalverben:


Es gibt 6 Modalverben  (können, dürfen, müssen, wollen, sollen, mögen).

Modalverben kommen im Satz meistens zusammen mit einem Vollverb vor.
 
Während das Vollverb im Infinitiv steht, wird das Modalverb konjugiert.
 
 

Beispiel: 


Sie muss arbeiten. (Zwang)

Sie will arbeiten. (Wunsch)

Sie darf arbeiten. (Erlaubnis)

Sie kann arbeiten. (Fähigkeit)

Sie soll arbeiten. (Aufforderung)

Sie mag arbeiten. (Freiwilligkeit)

 

Zwang/Pflicht - müssen:


Konjugation: 

ich muss
du musst
er/sie/es muss
wir müssen
ihr müsst
sie müssen

 

Erlaubnis/Verbot - dürfen:


Konjugation:

ich darf
du darfst
er/sie/es darf
wir dürfen
ihr dürft
sie dürfen

 

Fähigkeit/Möglichkeit - können:


Konjugation:

ich kann
du kannst
er/sie/es kann
wir können
ihr könnt
sie können

 

Aufforderung - sollen:


Konjugation:

ich soll
du sollst
er/sie/es soll
wir sollen
ihr sollt
sie sollen

 

Freiwilligkeit - mögen:


Konjugation:

ich mag
du magst
er/sie/es mag
wir mögen
ihr mögt
sie mögen

 

Wunsch - wollen:


Konjugation:

ich will
du willst
er/sie/es will
wir wollen
ihr wollt
sie wollen

 

Besonderheiten:


a) Verwendung als Vollverb:

Modalverben können auch als Vollverb verwendet werden. Sie werden dann ohne den Infinitiv eines zweiten Verbs gebildet. 

Beispiel: Er kann es.

 

b) Keine Bildung:

Modalverben können nicht ins Passiv gesetzt werden und bilden auch keinen Imperativ.

 

Tests:


Modalverben Überblick Test

Modalverben Wertigkeit Test

 

Videos:


Modalverben Konjugation Video 

Modalverben Überblick Video

 

Übungsblätter:


Modalverben Personalformen

Modalverben Übungsblatt